Spielbeschreibung - "Die tibetischen Mönche"
- Ziel des Spiels
Den Teilnehmer wird eine Zählweise vorgeführt, die sie komplett verwirrt. Je mehr man um das Spiel herumerzählen kann, desto interessanter wird es.
- Alter
Ist hierbei eigentlich egal, da man so oder so nicht sofort dahinter kommt, worum es geht.
- Spieldauer
Man kann die Teilnehmer auch eine ganze nacht über im unklaren bleiben lassen.
- Teilnehmerzahl
Hier kommt es auch nicht auf einen Spieler mehr oder weniger an.
- Spielablauf
Man beginnt damit, dass man gestern im Zug zwei tibetische Mönche getroffen hat, mit denen man auf irgendeine Art und Weise ins Gespräch gekommen sei. Dabei sei auch das Zahlensystem zur Sprache gekommen. Die Mönche hätten eine Streichholzschachtel hervorgekramt und begonnen ihr System zu erläutern.
Nun holt auch der Teamer eine Streichholzschachtel hervor und beginnt zu erklären: Berühren sich zwei Schwefelköpfe, so ist das = 1, liegt ein Streichholz quer über einen anderen, so halbiert er die Zahl. Ein Dreieck ist eine 1 (wegen der zwei Schwefelköpfe) weil nun noch ein Holz unten das V schließt ist es eine 6. Liegt nun über der 6 noch ein Holz quer, so ist es aber keine 3, weil es ja auf einem Dreieck liegt. Und so denkt man sich immer neu Geschichten aus.
Dann fragt man einen Teamer, ob er mal legen will. Dabei wird dann sogar die vorher deutlich gezeigte 1 zu einer 4 oder so. Hauptsache nichts passt mehr so wie vorher. Die Lösung liegt darin, dass es gar nicht auf die Hölzer ankommt, die man auf den Tisch legt, sondern auf die Hände des Teamers. Mit seinen Fingern zeigt man nämlich an, um welche zahl es gerade geht. Soll die 1 gelegt sein, darf man auch nur einen Finger irgendwo in der Nähe der Hölzer ablegen.
Später kann man auffälliger zeigen, was gelegt ist. Aber nicht zu schnell. Mit mehreren Händen kann man auch mehrere und höhere Zahlenregionen legen.
- Variationen
Kann man in Hülle und Fülle einbauen. Man braucht dazu nur jede Menge Phantasie. Interessant wird es, wenn man einen anderen Teamer mit einweiht und mit ihm zusammen Plus-, Minus-, Mal- oder Geteiltaufgaben durchführt.
- Räumlichkeiten / benötigtes Material
Drinnen und draußen, weil man keinerlei Material benötigt.
- Aktions- / Kommunikationsform
Ein stark verbales Spiel, bei dem der Teamer die Teilnehmer durch immer neue Umschreibungen und Ideen von der eigentlich wesentlichen Sache, der "Finger-kommunikation" ablenkt.
- Aufmerksamkeit
Ist hier nicht nötig. Man muss es nur schaffen, die Teilnehmer einmal in seinen Bann zu ziehen.
- Ergänzende / weiterführende
Spiele
Alles, was Spaß macht.